Der Schlegeisgrund:

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Mit dem Bau der Schlegeisstraße ist das am weitesten im Süden gelegene Hochtal in den Zillertaler Alpen für Alpinisten und Bergwanderer näher gerückt. Nun können sogar  Spaziergänger den tiefgrünen Stausee entlang wandern und dabei die imposante Bergwelt aus der Nähe bestaunen.

Bis nach dem 1. Weltkrieg gehörte der Schlegeisgrund politisch noch zur Gemeinde Pfitsch in Südtirol. Nach dem Festlegen der neuen Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien am Zillertaler Hauptkamm wurde das Schlegeis der Gemeinde Finkenberg zugeordnet.

Wer einstmals einen der mächtigen Dreitausender am Talschluss (Hochfeiler, Weißzint, Breitnock und Möseler) besteigen wollte, hatte von Mayrhofen aus eine unglaubliche Wegstrecke zu bewältigen. Damals wurden die Übernachtungsmöglichkeiten im Gasthof Breitlahner, in der Dominikushütte oder dem Furtschaglhaus gerne und oft in Anspruch genommen.

Heute können Bergsteiger nach ausgiebigen „Übergängen“, aber auch Tagesgäste mit einem Auto oder sogar mittels Verkehrsbus vom Schlegeisstausee bequem nach Mayrhofen fahren. So sehr das Herz der Bergsteiger auch blutete, als in den Jahren 1964 bis 1966 die Straße zum Zweck des Kraftwerkbaues angelegt wurde und schließlich der Talboden des Schlegeisgrundes samt Almhütten und der alten Dominikushütte unter Wasser gesetzt wurde, so sehr genießen doch die meisten von ihnen heute alle verkehrstechnischen Annehmlichkeiten und mit dem Stausee auch eine neue Schönheit dieses Hochtales.

Man darf auch nicht vergessen, welch ungeheure Menge an sauberer Energie durch die Nutzung der Wasserkraft im Schlegeis und dem gesamten Zillertal erzeugt wird.

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Rund um den Schlegeisstausee bieten sich viele lohnende Tageswanderungen auf Hütten an oder auch zweitägige Übergänge in das nächste Hochtal. Von der Dominikushütte oberhalb des nördlichen Stauseeendes  zum Friesenberghaus, weiter auf einem wunderschönen Höhenweg zur Olpererhütte oder auch über die Alpeinerscharte ins Valsertal, sowie über die Friesenbergscharte ins Tuxertal. Ebenso kann man vom mittleren Teil des Stausees zur Olpererhütte aufsteigen und den wunderbaren Höhenweg der Neumarkter Runde gehen. Vom hinteren Ende des Stausees steigt man zum Furtschaglhaus auf und kann über das Schönbichlerhorn zur Berliner Hütte im Zemmgrund gelangen.

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Bei all diesen Touren bietet sich dem Alpinisten ein unvergesslicher Blick auf die mächtige Gletscherwelt der Zillertaler Alpen, der die Sehnsucht der Bergsteiger jedes Mal von neuem weckt.

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