Der Grenzgängersound aus dem Zillertal

Interview vom Jänner 2020

Werner Brugger spielt sämtliche Harmonikas, inklusive der Mundharmonika, und ist auf dem Keyboard versiert, Hans Stockmeiers Stärken sind Schlagwerk und Schlagzeug. Auf sämtlichen Harmonikas, am Schlagwerk, Kontrabass, Keyboard und an der Trompete ist ebenfalls Daniel Schweigert Meister, zudem ist er für den Sound der Gruppe verantwortlich. Roland Schweigert wiederum begeistert am Saxofon, Akkordeon und mit der Panflöte. An der Gitarre, am E-Bass und gesanglich kommen alle vier zum Einsatz. Zusammen bilden die Berufsmusiker seit fünf Jahren den GrenzGängerSound, und damit hat es seine ganz besondere
Bewandtnis.


Wie ist es zu eurem Namen GrenzGängerSound gekommen?
Da wir (Roland, Daniel), aus Gerlos, damals zwei Musiker suchten, kamen wir spontan über die Grenze ins Salzburgerland und fanden Werner und Hans. Weil wir dabei die Grenze überschritten und es diese Konstellation Tirol zu Salzburg nie gab, entschieden wir uns für den GrenzgängerSound.

Ihr seid also im Zillertal ebenso wie im Pinzgau im Einsatz?
Wir dürfen uns ja offiziell die Begleitband von „Antonia aus Tirol“ nennen und haben dadurch Auftritte im In- und Ausland (Schweiz, Holland, Deutschland) mit und ohne „Antonia“. Im Winter dürfen wir alle 14 Tage die große Après-Ski-Party in Bramberg am Wildkogel, heuer bis zum 18. März, musikalisch umrahmen. Auch musizieren wir an einem der bekanntesten Maifeste in Haidbach (Mittersill) sowie am legendären Pfingstfest (Mühlbach Pzg.), weiters bei Feuerwehrfesten (Wald im Pzg., Bramberg am Wildkogel) und beim beliebtesten Stadtfestival in Mittersill, dem Schinterpalfenfest. Alle unsere Auftritte sind auf unserer Homepage zu finden. Außerdem hatten wir bereits über 20 TV-Auftritte.
Passend zu euch, heißt euer 1. Album „Grenzgenial“.

Was gibt‘s darauf alles zu hören?
Die Produktion enthält Volksmusik sowie schöne Schlager und Fox-Melodien und errang schon einige Hitparaden-Siege. Markenzeichen von uns sind der hohe Gesang und das Harmonieren unserer Stimmen.



Gibt es weitere Alben?
Das Erfolgsalbum „Volle Power Volles Rohr“ durften wir am 13.10.2018 in Hollersbach im Pzg. präsentieren. Im Frühjahr kommt bereits unser 3. Album „Heit we
ard Stimmung gmacht“ heraus. Auf dieses sind wir sehr stolz, da fast alle Titel aus eigener Feder stammen.

Mit welchem Repertoire heizt ihr bei euren Auftritten den Zuhörern so richtig ein?
Weil wir die Musik von unseren Vorbildern (Schürzenjäger) nie vergessen werden, spielen wir natürlich heimatverbundene Musik. Schlager, Fox-Oldies und unser Partyprogramm wie Rock, Pop und Après-Ski-Hits gehören ebenfalls zu uns dazu.

Ihr bietet ja ebenso Fan-Reisen an. Wohin geht es da immer?
Im ersten Jahr haben wir im November 2017 eine Busreise nach Prag gemacht. Weil diese ein Riesenerfolg war, machten wir 2018 eine Kreuzfahrt zum Nordkap. 2019 ging es dann mit 160 Personen ans Mittelmeer. Spaß und gute Laune sind bei uns immer mit dabei, und so können wir unseren Freunden und Fans immer wieder aufs Neue eine wundervolle Reise bieten. Für 2020 haben wir im November eine Drei-Tages-Reise nach Portoroz geplant. Wir wechseln jedes Jahr ab – mal eine kleine, mal eine große Reise. 2021 zum Fünf-Jahres-Jubiläum wird ein Highlight kommen.

Was motiviert euch zum Musizieren?
Unsere Devise lautete „entweder ganz oder gar nicht“. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir dann unser Equipment (Licht und Tonanlage, Bühne, jeweils zwei Techniker und Office-Mitarbeiter) vervollständigen, da die Auftrittslage explodierte. Wenn wir diese Größe nun betrachten, dann kann es einfach nur mehr Freude bereiten. An erster Stelle stehen bei uns die Freunde und Fans im Vordergrund, denn ohne diese hätten wir keine Chance.

Es gibt da auch eine lustige Story über euch?
Ja. Also wir spielen ja mit Leib und Seele unplugged. Eines Abends haben wir gerade angefangen zu spielen, als nach dem 3. Titel der Kontrabass von Hans am Hals komplett abgebrochen ist. Daraufhin haben wir den KontrabassHals mit Holzleim und Schrauben „recht und schlecht“ wieder hingebogen. Der Kontrabass ist heute noch im Einsatz und klingt besser denn je.

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