Ginzling - Dornauberg:

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Der kleine Ferienort teilt sich politisch in zwei Teile: Dornauberg links des Zemmbaches gehört zur Gemeinde Finkenberg, Ginzling auf der rechten Seite zu Mayrhofen. Die Verwaltung beider Ortsteile obliegt dem Ortsvorsteher mit einem Ortsausschuss.

Dem Namen nach ist Ginzling, um 1600 als „Günzing“ erwähnt, eine bajuwarische Siedlung.

Dornauberg mit der Schwaige Leiten wird schon um 1350 urkundlich erwähnt. Als im 17. Jahrhundert durch eine markante Klimaverschlechterung ein Vorrücken der Gletscher einsetzte, wurde die heutige Siedlung Ginzling aufgegeben und erst  mit dem steigenden Alpinismus im 19. Jahrhundert wieder zur Dauersiedlung.

Heute ist Ginzling auf Grund seiner erhaltenswerten Ursprünglichkeit und der Nähe zum Zillertaler Alpenhauptkamm Sitz der Naturparkverwaltung.

Die Abgeschiedenheit von Dornauberg, die beschwerlichen und oft gefährlichen Wege machten eine ärztliche Versorgung und den priesterlichen Beistand für Schwerkranke oft unmöglich, ja selbst die Toten konnten manchmal wochenlang nicht nach Finkenberg zum Friedhof gebracht werden. Die mangelnde seelsorgliche Betreuung dürfte wohl der Grund dafür sein, dass unter den protestantischen Auswanderern verhältnismäßig viele  Dornauberger zu finden waren.

Um die katholischen Dorfbewohner zu bilden und zu stärken wurde bereits im Jahre 1832 der Schulbetrieb aufgenommen und 1833 ein Kirchlein errichtet.

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Die Kirche Mariä Himmelfahrt

Um 1850 begann man mit dem Bau der größeren Kirche Mariä Himmelfahrt und dem Anlegen eines Friedhofs. Die Ortsbewohner beteiligten sich unter größter Opferbereitschaftan der Errichtung des Gotteshauses. Der neuromanische Saalbau ist mit drei Altären ausgestattet. Das Hochaltarblatt mit der Darstellung der Himmelfahrt und Krönung Mariens wurde von Liberat Hundertpfund gemalt.
Die Bilder der beiden Seitenaltäre mit dem hl. Alfons und der hl. Philomena stammen vom akademischen Maler J. Prohaska, die Deckenfresken von Josef Haun aus Fügen. Die lebensgroße Kreuzigungsgruppe und vermutlich auch die Madonnenstatue am linken Seitenaltar entstammen der berühmten Werkstätte der Fügener Familie Nissl



"Alte" Ansichten:

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