Die GreizerHütte – 2226m
Hoch über dem Floitengrund im Grießfeld am Fuß des Großen Löfflers liegt die Greizer Hütte.
Den Hüttenplatz wählte die Sektion Greiz, um 1893 eine Hütte mit der Größe von 8,4 x 4,2m ohne feste Bewirtschaftung zu errichten. Das aus Bruchsteinen erbaute und innen mit Holz getäfelte Gebäude enthielt im Erdgeschoß ein Zimmer mit Herd und 5 Betten sowie ein Damenzimmer mit 2 Betten, im Dachgeschoß ein Zimmer mit 5 Betten und Heulager für 5 Personen. Das erwachende Ineresse am Alpinismus erforderte bereits nach drei Jahren die Einsetzung eines festen Hüttenwirtes und in Folge mehrere Um- und Anbauten in den Jahren 1905 und 1927-1928. Seit 1925 ergänzte eine Winterhütte, errichtet für Winterbesucher und für die Unterbringung der Saumpferde, das Angebot der Greizer Hütte. 
Diese Hütte wurde 1998 durch einen Neubau ersetzt. Umfassende Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten zu Beginn der 1970er Jahre verliehen der Schutzhütte das heutige Aussehen. Sie verfügt jetzt über 20 Betten und 58 Matratzenlager.
Die Versorgung der Greizer Hütte gestaltete sich in den ersten drei Jahrzehnten äußers mühevoll – alle benötigten Güter mussten zur Hütte getragen werden. Der Einsatz von Saumtieren ab 1912 brachte gegenüber dem vorhergehenden Zustand eine spürbare Besserung. Der Ausgangspunkt der Säumerei lag geraume Zeit in Ginzling , bis ein zur Bockachalm geschaffener Fahrweg die zu säumende Strecke wesentlich verkürzte. Im Jahre 2002 wurde die Materialseilbahn zur Hütte gebaut und die Versorgung durch die Pferde eingestellt.






