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Das Friesenberghaus – 2498m

Das Friesenberghaus liegt am Fuß des Hohen Rifflers hoch über dem Zamser Grund auf etwa 2500m Höhe. Einerseits bietet sich von dort aus ein herrlicher Tiefblick zum Schlegeisspeicher und andererseits liegt auch ein natürlicher Hochgebirgssee, der Friesenbergsee, in unmittelbarer Hüttennähe.

Friesenberghaus

Wie erreicht man das Friesenberghaus

Vom Parkplatz Schlegeis, nahe der Dominikushütte, der über eine Mautstraße von Ginzling aus erreichbar ist, geht es zuerst durch einen wunderschönen Zirbenwald über die Friesenbergalmin ca. 3 Stunden zum Friesenberghaus.


Geschichte: Friesenberghaus


Die Geschichte des Friesenberghauses beginnt im Vergleich zu den anderen Alpenvershütten im Zillertal relative spät – erst in den letzten 1920er Jahren.
600 großteils aus den jüdischen von DAV und ÖAV ausgeschlossene Mitglieder gründeten 1924 einen neuen Verein, den “Deutschen Alpenverein Berlin” der zusammen mit dem Verein “Donauland” das Friesenberghaus plante und in den Jahren 1928 – 1930 die Hütte erbaute. Den Baugrund stellte der Alpenverein Donauland zur Verfügung. Diese beiden Vereine errichteten eine für die damalige Zeit herausragende Hütte mit massiven Natursteinmauern. Im Erdgeschoß befanden sich Speiseraum, Tagesraum, Küche und Zimmer für die Bewirtschafter. Ein-, Zwei- und Vierbettzimmer im Obergeschoß und Schlafräume und Lager im Dachgeschoß. In den meisten Schlafräumen befanden sich Waschbecken mit fließendem Wasser. 1931 wurde die Hütte erstmals bewirtschaftet und 1932 feierlich eröffnet.

Friesenberghaus alt



1934 wurde der Berliner Verein von den Nationalsozialisten verboten, 1938 nach dem Anschluss Österreichs auch Donauland. Das Friesenberghaus wurde danach von der Wehrmacht beschlagnahmt und nach dem Krieg völlig geplündert. Mit Unterbrechung der Kriegsjahre blieb die Schutzhütte bis 1968 in deren Besitz, dann überließ der Alpenverein Donauland die Hütte der Sektion Berlin des DAV.
Nach mehrjährigen Instandsetzungsarbeiten folgte eine Wiederinbetriebnahme 1964. Umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten brachten das Schutzhaus 2003 auf den neuesten Stand der Technik und zu einer internationalen Begegnungsstätte gegen Intoleranz und Hass. Heute erinnern im Friesenberghaus noch 12 Stühle an die Widerstandssektionen von 1924.



 

Karl von Edel Hütte

Karl von Edel Hütte – 2238m Ende 1887 beschloss die Sektion Würzburg, zur touristischen Erschließung der Ahornspitze im Fellenbergkar eine Schutzhütte zu errichten. Sie sollte nach Carl von Edel, dem liberalen Politiker und Gründungsvorsitzenden der Sektion…

Dominikushütte

Dominikushütte – 1805m Die im Zamsergrund liegende Schutzhütte wurde 1883 von der Sektion Prag des DÖAV erbaut. Namensgeber war das Sektionsmitglied Hermann Dominikus, der von Beruf Buchhändler war und den Bau seiner Sektion zum Geschenk machte. Nach dem Tod…
Spannagl Haus alt

Spannagelhaus

Spannagelhaus – 2531m Das Spannagelhaus liegt mitten im Hintertuxer Gletscherschigebiet am Fuß des Olperers.Im Jahre 1885 wurde die Hütte eröffnet und nach Franz Xaver Wery benannt, der diese Hütte aus eigenen Mitteln finanzierte. Bereits 1908 wurde der…

Tuxerjochhaus

Tuxerjochhaus – 2313m Diese Schutzhütte ist nicht ganzjährig bewirtschaftet und liegt am Übergang vom Zillertal ins Schmirntal im hintersten Tuxertal.Das Tuxerjochhaus wurde 1912 vom Österreichischen Touristenklub erbaut.Bereits in prähistorischer Zeit führte…

Rifflerhütte

Rifflerhütte (verfallen) – 2234m Die ehemalige Rifflerhütte wurde nach Entwürfen des Johann Stüdl (ein Prager Kaufmann und Förderer des Alpinismus in Österreich) oberhalb der Birglbergalm und ca. 70 HM unterhalb des Rifflersees im Jahre 1887 erbaut und 1888…

Rastkogelhütte

Die Rastkogelhütte – 2124m Die Rastkogelhütte liegt knapp unterhalb des Sidanjoches im Almgebiet des Schwendberges. Wie erreicht man die Rastkogelhütte Die Rastkogelhütte hat einen nur sehr kurzen Anstiegsweg. Dieser beginnt in der Sidanalm am…
Gamshuette

Gamshütte

Die Gamshütte – 1921m Die Gamshütte liegt - gut sichtbar von Mayrhofen aus - am Fuß der Grinbergspitzen zwischen Tuxertal und Zemmgrund.Die Schutzhütte wurde 1927 von Alois Wegscheider aus Mayrhofen erbaut, mit den Maßen 8,4 x 8,1m und war dem Aussehen nach…
Kasseler Huette

Kasseler Hütte

Die Kasseler Hütte – 2177m Die Kasseler Hütte liegt am Talschluss der Stilluppe und gehört der Sektion Kassel. Schon 1895 entstand in der Rieserfernergruppe in Südtirol eine Kassler Hütte, die jedoch nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Zuge der Enteignung…

Zittauer Hütte

Die ZittauerHütte – 2328m Die Sektion Warnsdorf wählte diesen malerischen Platz am unteren Gerlossee im Wildgerlostal im Jahre 1900 aus und began gleich die Hütte und die dazugehörigen Wege zu bauen. Die Hütte entsprach den damaligen Bauten des Alpenvereins,…

Plauener Hütte

Die PlauenerHütte im Zillergrund – 2363m Die Plauener Hütte liegt im Kuchelmooskar im Zillergründl hoch über dem gleichnamigen Speichersee zu Füßen der vergletscherten Gipfel der Reichenspitzgruppe.Es war die 1883 gegründete Sektion Plauen-Vogtland, die 1899…

Greizer Hütte

Die GreizerHütte – 2226m Hoch über dem Floitengrund im Grießfeld am Fuß des Großen Löfflers liegt die Greizer Hütte.Den Hüttenplatz wählte die Sektion Greiz, um 1893 eine Hütte mit der Größe von 8,4 x 4,2m ohne feste Bewirtschaftung zu errichten. Das aus…

Furtschaglhaus

Das Furtschaglhaus in Dornauberg – 2295m Diese Hütte liegt im innersten Schlegeisgrund und bietet einen herrlichen Blick auf das zerklüftete Schlegeiskees mit dem Hochfeiler (3509m) und dem Großen Möseler (3480m).Die Schutzhütte ist die zweite von der Sektion…

Olperer Hütte

Die Olperer Hütte der Sektion Neumarkt– 2389m Sie liegt im Riepenkar über dem Zamser Grund mit dem türkisblauen Speichersee Schlegeis zu ihren Füßen und dem mächtigen Olperer und Gefrorene Wand Spitzen im Hintergrund. Geschichte OlpererHütte 1880 erhielt die…

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