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Autor: Redaktion

Das Straßendorf Uderns liegt auf dem Schuttkegel des Finsingbaches. Zum Gemeindegebiet gehören auch die Weiler Finsing und Kleinboden.

Uderns soll auf Grund der Bergschätze im Finsingtal bereits in der Bronzezeit eine Besiedelung erfahren haben. Im 6. Jhdt. wanderten Bajuwaren ein, die sich allmählich mit der rätoromanischen Bevölkerung vermischten.

Um 933 wurde Uderns als Udarnes erstmals urkundlich erwähnt. Uderns gehörte im Gegensatz zu den meisten Zillertaler Gemeinden immer zu Tirol, was sich auch in den Farben des Wappens widerspiegelt. Das dargestellte Hufeisen symbolisiert sowohl die Landwirtschaft als auch die Eisenverarbeitung.

Im Jahre 1483 wurde Uderns erstmals als eigene Gemeinde erwähnt. Als Besonderheit der Gemeinde Uderns galt die Durchführung der Gerichtsversammlungen in einem Wirtshaus und nicht wie überall sonst im Freien.

Vom 16. bis zum 19. Jhdt. erlebte der Eisenbergbau im Finsingtal seine Hochblüte. Der Finsingbach lieferte die Energie für ein Eisenhammerwerk in Kleinboden, für Huf-, Waffen-, Nagel- und Sensenschmieden. Die Hochöfen zur Erzschmelze wurden mit Holzkohle aus der Kohlstatt in Hart gespeist.

Obwohl diese Betriebsstätten teilweise auf Fügener Gemeindegebiet standen, bedeutete die Schließung des Hammerwerkes um 1870 auch für Uderns einen großen wirtschaftlichen Rückschlag. Doch auch heute noch sind Gewerbe und Industrie neben Landwirtschaft und Fremdenverkehr in der Gemeinde stark vertreten.

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Uderns wurde sehr oft von Überschwemmungen durch den Finsing- und Rischbach aber auch durch den Ziller heimgesucht. Das mag wohl der Grund für die Wahl des Kirchenpatrons, des hl. Briccius, gewesen sein, der als Beschützer vor gefährlichem Hochwasser gilt.


Die Pfarrkirche zum hl. Briccius:

Im Jahre 1334 wurde erstmals von einer Bricciuskirche berichtet. An ihrer Stelle wurde von 1489 bis 1500 ein spätgotisches Gotteshaus erbaut. Bis heute sind davon noch der Turm mit dem roten Spitzhelm, sowie Chorbogen und Sakristeiportal erhalten. Das Langhaus wurde um 1688 neu errichtet. Die Fresken mit dem hl. Briccius, sowie den Schutzpatronen der Bergleute Daniel und Barbara aus dem Jahre 1771, stammen vom damals sehr beliebten Rokokomaler Christoph Anton Mayr aus Schwaz. Aus der Hand des berühmten Fügener Bildschnitzers Franz Xaver Nissl dürften die Figuren des hl. Paulus, Antonius, der hl. Anna und Magdalena stammen.

Bis zum Jahre 1788 hatte die Bricciuskirche keinen eigenen Seelsorger. Damals sprach der Ortsvorsteher freimütig und ohne Scheu Kaiser Joseph II. an, als er ins Zillertal kam:

„Herr Kaiser, wir haben gehört, du tust die Pater aus den Klöstern treiben. Sei so gut und schick uns einen solchen Pater. Tu es aber nit vergessen. Wir möchten von den Fügnern einmal loswerden.“

So kam der tüchtige Karmeliter Othmar Stuefer als Kaplan nach Uderns. Im Jahre 1891 wurde die Kaplanei schließlich zur Pfarre erhoben.

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Das Mirakelkreuz:

An der Straße von Uderns nach Finsing steht das sagenumwobene Mirakelkreuz, das Franz Xaver Nissl um 1830 geschnitzt haben soll. Damals stand an dieser Stelle noch weit und breit kein Haus. Ein Händler sei einst von Räubern überfallen worden und habe in höchster Not gelobt, ein Kreuz zu stiften, wenn er mit heiler Haut davonkäme. Alsbald habe man ein Fuhrwerk über die Finsingbrücke rumpeln gehört, worauf die Räuber die Flucht ergriffen hätten.

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Offizielle Seite der Gemeinde

Uderns auf Wikipedia
 

Quelle: Hans Vilas „Das Schwazer Bezirksbuch“ und Beatrix & Egon Pinzer „Zillertal, Tuxertal, Gerlostal"

Brandberg

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Bruck

Bruck am Ziller liegt am Eingang des Zillertales auf einer niedrigen, sehr sonnigen Terrasse am rechtsseitigen Ufer des Zillers. Das Dorf „Prukke“ wurde erstmals 1188 urkundlich erwähnt, der Weiler Imming schon im Jahre 976 als „Himinga“. Wahrscheinlich gab…
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Finkenberg

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Fügen

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Gerlos

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Gerlosberg

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Ginzling Dornauberg

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Hainzenberg

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Hart

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Hippach

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Kaltenbach

Kaltenbach im Zillertal Funde an verschiedenen Orten und Plätzen deuten darauf hin, dass das Zillertal schon in vorchristlicher Zeit zumindest spärlich besiedelt wurde. Zur Römerzeit bildete der Ziller die Grenze zwischen den Provinzen Ratien und Norikum. Aus…
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Mayrhofen im Zillertal

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Ramsau

Die Gemeinde Ramsau vereinigt die Ortsteile Ramsberg, das Dorf Ramsau, Ober- und Unterbichl. Der Name Ramsau lässt sich von einem mittelalterlichen Flurnamen ableiten und bedeutet so viel wie „Raben-Au“. Erstmals wird „Ramsowe” im Jahre 1188 im Rahmen einer…
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Ried

Ried liegt im mittleren Zillertal, zu einem großen Teil auf dem nördlichen Schuttkegel des Riedbaches. Die Gemeinde setzt sich aus den Fraktionen Kleinried, Taxach, Großried und Riedberg zusammen.Der Name Ried stammt aus der Zeit der bayrischen Landnahme und…
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Rohrberg

Rohrberg gehört wie Zell, Hainzenberg und Gerlosberg zu den „goldenen“ Gemeinden (d.h. hier wurde Goldbergbau betrieben).Schon das Wappen - drei Schilfrohre auf einem symbolisierten Berg in der Farbe Gold gehalten - sollen auf die Suche nach dem edlen Erz in…
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Schlitters

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Schwendau

Schwendau liegt auf 620 m Seehöhe, verteilt auf den Schwemmkegeln von mehreren Bächen, und zählt mit 17,37 km² zu den kleineren Gemeinden im Zillertal. Das Gemeindegebiet umfasst neben der Lindenstraße, Augasse, Johnann-Sponring-Straße und dem Sidanweg, die…
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Strass

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Stumm

Das stattliche Haufendorf breitet sich am Südende vom Murkegel des Märzenbaches an der Ostseite des Zillers aus. Der alte Dorfkern liegt verhältnismäßig eng verbaut zwischen Kirche und dem Stummer Barockschloss. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Acham,…
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Stummerberg

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Tux

Auf einer Seehöhe von 1260 bis 1500 Metern, einer Länge von zehn Kilometern und einer Fläche von 111,1 km³ erstreckt sich die Gemeinde Tux. Das Gemeindegebiet umfasst die Orte Lanersbach, Vorderlanersbach und Hintertux, die Ortsteile Madseit und Juns sowie…
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Zell

Zell am Ziller In "Zell bei Kufstein", dem heutigen Stadtteil von Kufstein, wurde anno 788 den "Brüdern" zugeschrieben, "mit ihren Händen gearbeitet" zu haben und dies ebenfalls auf Zell am Ziller übergeleitet. Denn "Zell" bedeutete "Zelle", was so viel hieß…
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Zellberg

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