Musikalisch-mineralische Symbiose
Hubert Klausner verbindet seine Hobbys Musik und Mineralien zu einer Einheit

Als Musiker, Lehrer und Komponist ist Hubert Klausner landauf, landab bekannt. Viele heute bekannte Musiker wurden einst von ihm ausgebildet oder arbeiteten bereits mit ihm zusammen. Doch nun hat sich zur musikalischen Passion des Allrounders noch eine zweite gesellt – die Leidenschaft für Mineralien.
35 Jahre lang unterrichtet Hubert Klausner bereits an der Landesmusikschule Zillertal das Akkordeonspiel, wobei es ihm vor allem die Steirische Harmonika angetan hat. Seinen Beruf übt er ebenso gerne wie erfolgreich aus, gingen doch aus seinem Unterricht schon etliche Schüler bei Wettbewerben als Staats- oder gar Weltmeister hervor. Auch bekannte Zillertaler Musiker und Musikgruppen wie „Mario K.“., die "Tiroler Mander", „ZZ - Die Zuagroasten Zillertaler", „Zillertal Pur", „Die Fetzig'n aus dem Zillertal" uvm. starteten ihre Musikkarriere bei ihm. Zudem ist der „Kenner der Szene" als Juror gefragt sowie als Referent bei verschiedenen Workshops.
So erfolgsgewohnt, gründete Hubert Klausner vor ca. 17 Jahren den Verlag „Zillertal Noten", um Literatur für Akkordeon und Steirische Harmonika herauszubringen, dabei seine eigenen Kompositionen und die anderer Harmonikagrößen festzuhalten. Alles in Gemeinschaft mit Gattin Gitta, die beiden ergänzen sich harmonisch.
„Wenn wir nicht zusammen auftauchen, fehlt was", erklärt der musikalische Allrounder im Hinblick auf Termine aller Art. Dabei blickt er seine Gitta zärtlich und verschmitzt zugleich an.
Hingabe steckt ebenfalls in allen „Zillertal Noten"-Ausgaben. Heuer erschien das 100. Heft als Jubiläumsausgabe, in Original-Handschrift von Koryphäe Herwig Peychär. Zwei weitere Hefte runden die Jubiläumsproduktion ab: „Fredi Gradinger – Melodien aus Wien" und „Mit der Steirischen auf neuen Wegen", welches er gemeinsam mit Doppelweltmeister Michael Rettig geschrieben hat und welches "mal was anderes auf der Steirischen" präsentiert.
Ein ganz spezieller "Ziacha"
Seine Musik bezeichnet der 55-Jährige als Hauptliebe - nach seiner Familie, versteht sich.
Lange interessierte ihn nichts anderes, bis er durch Enkel Fabio seine Liebe zu Mineralien entdeckte. Dabei trat wieder die Erinnerung hervor, als er als Kind mit seinem Vater auf der Berliner Hütte zum Granatsuchen unterwegs gewesen war. Nun entdeckte er den Zillertaler Granat neu.
„Der Granat ist für das Zillertal von großer Bedeutung, schon vor 250 Jahren wurde er abgebaut. Jeder Mineraliensammler ist stolz, einen Zillertaler Granat in seiner Sammlung zu haben", so Hubert Klausner, der Kontakt und Zusammenarbeit mit namhaften „Steinsuchern" und Mineralienfreunden pflegt, allen voran der bekannte Zillertaler Mineraliensammler und Bergbauforscher Walter Ungerank, Alfons Schiestl, Rudolf Kreidl sowie Freund Michael Schrattenthaler von „Creative Metallgestaltung" Buch in Tirol.
Mit der Zeit entstand die Idee, die Musik mit Mineralien zu verbinden. Dies zu verwirklichen, dafür konnten der Harmonika-Komplettausstatter „Kärntnerland" sowie der Aschauer Weiherwirt Franz Mühlbacher, der die Schleifarbeiten übernahm, gewonnen werden. Entstanden ist daraus eine exklusive Harmonika, nämlich das Modell „Zillertaler Granat". Was das Instrument so besonders macht – es enthält eine Einlegearbeit in Form einer Hornblende mit Zillertaler Granat. Für einzigartige, etwas andere musikalische Momente ...
Kontakt:
Hubert Klausner
www.zillertal-noten.at








