25 Jahre Zellberg Buam

musikalische Botschafter aus dem Zillertal

 

„Tiroler Buam san wundervoll“ könnte man sagen, wenn man die steile Volksmusikerkarriere der Brüder Gerhard, Herbert und Werner Spitaler -alias Zellberg Buam- zum 25-jährigen Musikjubiläum August 2006 Revue passieren lässt. Im Reigen der mehr als 140 Musikgruppen und -stars aus der Region Zillertal haben es die Zellberg Buam mit Ehrgeiz, Beharrlichkeit und ungezwungener, urig & echter Musik in perfekter Umsetzung ganz nach oben geschafft.

 

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Bei den ausdrucksstarken Liedern der Zellberg Buam spürt man sofort die einzigartige, ungetrübte Naturschönheit der Zillertaler Berge und Almen. Man spürt urige und echte Musik auch ohne neumodische Technik in perfekter Umsetzung und ehrlicher Darstellung und die Heimatverbundenheit der Zellis ist schon legendär. Gerhard, Herbert und Werner Spitaler haben gemeinsam mit und für ihre Familien jeweils eigene Häuser -zuletzt im Mai dieses Jahres den Unterreischbach Hof in Zellberg 200- im Zillertal errichtet und damit die Liebe zur Heimat auch nach außen fest manifestiert. Seit nunmehr 25 Jahren ist das Bruder-Trio aus Zellberg fester Bestandteil der Volksmusikszene. Eine besondere Portion Ehrgeiz, das Festhalten am ureigenen Sound mit traditionellen Instrumenten wie Geige, Bass, Harfe, Gitarre, und Steirische Harmonika sind neben ausdrucksstarken Liedern zum Teil in Zillertaler Mundart unter anderem seit vielen Jahren das Erfolgsrezept der Zellberg Buam.

Mehr als 500.000 Tonträger wurden seit dem ersten Plattenvertrag im Jahre 1986 bis heute verkauft, eigentlich begann die musikalische Laufbahn von Bandleader Gerhard Spitaler Weihnachten 1978. Von der Mutter bekam er Skier geschenkt, die natürlich sofort mit den Nachbarskindern ausprobiert werden mussten. Am steilen Zellberg baute man gemeinsam eine Sprungschanze aus Schnee, und als der damals 12-jährige Gerhard seine ersten Springerkünste vorführen durfte, hatte zwischenzeitlich - von den Burschen unbemerkt - der Schneepflug die Straße geräumt. Auf der „blank polierten Teerdecke“ brach sich Gerhard das Sprunggelenk am linken Fuß. Zwei Monate musste er „das Bett hüten“ und vor lauter Langeweile hatte dann Großvater Jörg Spitaler Erbarmen mit dem kleinen Gerhard und legte den musikalischen Grundstock der Zellberg Buam, indem er Gerhard das Geigenspiel beibrachte.

 

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Die in kurzer Zeit bemerkenswerten „Geigenkünste“ von Gerhard wiederum spornten die Brüder Herbert und Werner zu musikalischen Leistungen an und schon bald wetteiferten die Brüder Spitaler um Erfolge. Im Jahre 1981 trat man dann gemeinsam unter dem Namen „Zellberg Buam und Großvater Jörg – später „mit´n Georg“ bei befreundeten Gastwirten und kleinen und größeren Feierlichkeiten -übrigens ohne technische Hilfsmittel- auf. Während Großvater Jörg (er verstarb 1985 im 85. Lebensjahr) schon damals als Geiger weit über die Grenzen Österreichs bekannt war, mussten sich die „jungen Buam vom Zellberg“ bei Nachwuchswettbewerben zunächst die Gunst des Publikums und die späteren Erfolge noch hart erarbeiten. Gerhard Spitaler besuchte seinerzeit die landwirtschaftliche Fachschule, Herbert arbeitete als Maschinenschlosser und Werner erlernte den Beruf des Einzelhandelskaufmanns.

1985 lernten die Zellis Peter Steinlechner von den Schürzenjäger kennen, spielten gemeinsam im Tyrolis Studio den legendären „Zillertaler Hochzeitsmarsch“. Im selben Studio wurde auch 1985 die erste CD der Zellberg Buam mit dem Titel „Die Zellberg Buam geig´n auf“ produziert. Reine klassische Volksmusik, größtenteils überlieferte Titel aus alten Zeiten, musikalisch aufbereitet durch Großvater Jörg, prägten dieses Album. In der Folge perfektionierten die Zellberg Buam ihren bis heute beibehaltenen Zellberg Buam Sound mit Geige und Harfe. Im Jahre 1989 bot der deutsche Produzent Karl Bogner den Zellis einen „Plattenvertrag“ für drei Produktionen an, wobei alle Alben ausschließlich von den Zellberg Buam selbst getextet, komponiert und produziert wurden.

Freilich – mit Titeln wie „Wenn i mei alte Geig´n nimm“ (1989), „Tanz´n is a Freud“ (1990) und „Wenn Musikanten fröhlich sind“ (1991) gelangen einige Fernsehauftritte, jedoch waren die Alben nicht unbedingt „Verkaufsknüller“. Mehr Erfolg hatten die Zellis bei den ungezählten „Live-Auftritten“ vor Publikum. Den endgültgen Durchbruch schafften sie mit der CD-Produktion „I bin a Geigenmusikant“ (Koch Universal) im Jahr 1992. Bereits damals hatten Herbert und Werner Spitaler ihre Berufe aufgegeben, um sich ganz der Musik widmen zu können – eine Entscheidung, welche die Brüder Spitaler übrigens bis heute nicht bereut haben. Bereits im Jahre 1985 war Karl Moik auf die Zellis aufmerksam geworden und hatte diese zum Auftritt vor einem Millionenpublikum eingeladen.

 

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Es folgten:

März 1998: Musikantenstadl in Orlando/Florida (USA).
Oktober 1999: Musikantenstadl am Platz vor dem Mittagstor“ in Peking (TV Zuschauerzahlen in China: 600 Mio., in Deutschland: 8 Mio.).
5 Mal im Silvesterstadl u.a. auch am 31.12.2005 beim letzten Musikantenstadl-Auftritt von Karl Moik.

Viele Fanclubs in Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Holland und Dänemark unterstreichen die Popularität der Zellis!


Sei dabei beim 3. Zillertaler Almrosenfest 2018 in Fügen:

 

Weitere Infos gibt es auf: 

www.zellbergbuam.at

 

 25 Jahre Zellberg Buam | 2006

 

 

 

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