Sieben junge Mander, acht Instrumente, jede Menge Sprüche auf den Lippen und für jeden Scherz zu haben – das sind die „Stummer Spitzbuam“. Und diese „Partie aus dem Zillertal“ hat es musikalisch in sich – ob Frühschoppen, Dämmerschoppen oder andere Feten, die „Spitzbuam“ muss man nicht zweimal bitten. 
Nach dem Austritt von David Kröll managt nun Johannes Apfolterer die Gruppe, unterhält das Publikum bei Auftritten als Conférencier mit humorvollen Einlagen und zeigt zudem auf dem Schlagzeug, was er drauf hat. Flügelhorn & Trompete beherrschen Lukas Wierer, Manuel Lanschützer und Alexander Schiestl, Alex sorgt außerdem für traditionelle Zia
chaklänge, Manuel hat die Öffentlichkeitsarbeit über.
Bernhard Hollaus wiederum ist ein Meister der Klarinette und des Saxofons, Alexander Naschberger auf der Tuba, Florian Kogler begeistert mit feinsten Harfenklängen.
Warum der Name „Spitzbuam“? Seid ihr welche?
Den Namen „Spitzbuam“ haben wir gewählt, weil keiner der Gruppe sonderlich auf den Mund gefallen ist und jederzeit in allen Lebenslagen einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Also kann man eigentlich schon sagen, dass wir ein Haufen voller „Spitzbuam“ sind.
Ihr musiziert seit 2017 zusammen. 
Wie ist es dazu gekommen?
Nach einer gemeinsamen Musikprobe entstand die Idee, eine eigene Band zu gründen, da wir mehr und auch etwas anderes neben der Dorfkapelle spielen wollten.
Euer erstes Album wolltet ihr im Frühjahr präsentieren, doch Corona kam dazwischen.
Gibt‘s mittlerweile neue Termine, wo ihr die CD vorstellt?
Nein leider. Da die CD nun mittlerweile schon seit Oktober auf dem Markt und auch schon auf allen Streaming-Portalen (Spotify und Co.) verfügbar ist, fällt eine Präsentation, wie man es traditionell gewohnt ist, aus.
Wie heißt das Album, wie viel Songs gibt‘s darauf zu hören? Das Album heißt „Bleibt’s SPITZ!“, und es sind darauf 15 Titel zu hören. Sowohl Traditionelles wie die „Topfenpolka“ oder der „Tiro
ler Adler“, aber ebenfalls „Boarische“ oder die „Hey-Mann-Polka“ von den Schürzenjägern, die wir in unserer eigenen Version, moderner (mit Rhythmus) und sozusagen verjüngter wiedergeben.
Außerdem haben wir uns auch mit zwei kleineren Gesangseinlagen probiert.
Textet und komponiert ihr auch selbst?
Nein, noch nicht. Was aber nicht ist, kann ja noch werden (lächeln verschmitzt).
Was habt ihr alles im Repertoire?
Unser Repertoire reicht mittlerweile von Traditionellem bis hin zu modernen Pop-Covers, die wir selbst für unsere Besetzung arrangiert haben.
Neben Schule/Beruf – wie oft im Jahr „rückt ihr musikalisch aus“?
Da es ohne Proben leider nicht geht, kommen wir wöchentlich einmal in Stumm zur gemeinsamen Probe zusammen. Da dies jede Woche der gleiche Tag ist (Dienstag), ist das schon fix im Kalender eingetragen. Wir haben jedoch das große Glück, dass Lukas und Johannes bei der Militärmusik Tirol tätig sind und musizieren deren Job ist. Manuel macht außerdem gerade ein Studium in Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) in Augsburg, im Hauptfach Trompete. Die Proben sind daher für einen Teil von uns ein musikalischer Ausgleich vom militärischen und klassischen Musikalltag. Aber mit den Proben alleine ist es nicht abgetan. Nur im stillen Kämmerchen proben ist nicht das Gelbe vom Ei, deshalb haben wir so ca. 10 bis 20 Auftritte pro Jahr.
Sieben Bandmitglieder sind nicht wenig. Gibt es öfters Meinungsverschiedenheiten, was die Musik betrifft?
Kann man so sagen. Aber am Ende finden sich immer Kompromisse, sodass alle zufrieden sind.
Was motiviert euch? Die Gaudi, miteinander zu musizieren, und dass man sich als Gruppe weiterentwickelt.
Kontakt:
Stummer Spitzbuam
Johannes Apfolterer
0664/1851911
www.stummerspitzbuam.at






