Die Band hat sich September 2020 aufgelöst.
Die Zillertaler Mander im Interview
Beide aus einer musikalischen Familie stammend, wurden Albin Fankhauser und Christian Fankhauser die Musik ebenso wie Brauchtum und Tradition in die Wiege gelegt.

Albin und Christian erprobten sich an verschiedenen Instrumenten, in unterschiedlichen musikalischen Richtungen und Bands. In der erfolgreichen Gruppe „Crystal“ trafen sie das erste Mal zusammen und formierten sich, nach deren Auflösung 2001, zu den „Zillertaler Mandern“. Seitdem begeistern der 42-jährige Albin an der „Steirischen Harmonika“ und der 32-jährige Christian an der Gitarre ein Publikum aller Altersgruppen im In- und Ausland.
Heuer hieß es ja „Zehn Jahre Zillertaler Mander“. Was hat euch in dieser Zeit motiviert und tut es immer noch?
In erster Linie die Leidenschaft zu handgemachter und selbst geschriebener Musik und somit die Erfahrung, dass man mit bodenständiger Zillertaler Volksmusik Publikum im kleinen und großen Rahmen begeistern kann.
Die Musik ist für euch also so etwas wie Berufung?
Ja, kann man sagen. Wir tun es gerne, weil es einfach etwas Schönes ist.
Was war in diesen zehn Jahren, musikalisch gesehen, euer schönstes Erlebnis?
Da gibt es viele kleine Hightlights wie beispielsweise den Tiroler Bauernbundball, wo wir jährlich fix engagiert werden. Oder den Tiroler Ball im Wiener Rathaus. Und natürlich unser Jubiläumsfest, wo trotz widrigster Witterungsverhältnisse viele Leute gekommen sind.
Und euer schlimmstes Erlebnis?
Als wir innerhalb eines Jahres drei Pannen auf der Autobahn hatten, einmal davon sogar einen „Reifenplatzer“, der jedoch Gott sei Dank glimpflich ausgegangen ist. Schlimm ist es auch, bei gesundheitlichen Problemen spielen zu müssen. Zum Beispiel bekam ich (Albin) in Usbekistan kurz vor dem Auftritt eine heftige Magenverstimmung.
Pläne für die nächsten zehn Jahre?
Versuchen, immer wieder etwas Neues zu machen, dabei aber nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und das alles mit der Familie „unter einen Hut zu bringen“.
Ihr habt jeder eine intakte Ehe und jeweils drei Kinder. Wie vereint ihr Familie und Musikerleben und das auch noch neben dem Beruf?
Das Wichtigste ist Verständnis von allen Seiten, vor allem von Familie und Arbeitgeber. Selbst muss man ebenfalls Kompromisse schließen. Die spärliche Freizeit wird dann der Familie gewidmet, liebevoll und gezielt gemeinsam gestaltet.
Zum Jubiläum erschien euer siebtes Album mit dem „Besten aus zehn Jahren“. Ist die nächste CD schon in Arbeit?
In Planung. Die Präsentation steht ja schon fest: Donnerstag,19. Juli 2012, im Zuge unseres Open-Air, beim Begrüßungsabend im Brück‘n Stadl in Mayrhofen.
Was möchtet ihr den Menschen mit eurer Musik geben?
Dass sie einfach mal abschalten und lachen können.
Euer Erfolgsgeheimnis?
Vielleicht, weil wir in unseren Liedern auf Themen eingehen, die uns am Herzen liegen. In der Originalität unserer Titel liegt ein großer Wiedererkennungswert, was den Bekanntheitsgrad steigert. Zudem gehen wir auf unsere Fans zu, reden gerne mit ihnen, nehmen uns zwischen, vor und nach Auftritten Zeit für sie.
Kontakt:
Zillertaler Mander
Christian Fankhauser
Schweinberg 42
A-6290 Mayrhofen
Tel.: +43 (0) 664 / 4540738
www.zillertaler-mander.at
Interview | Oktober 2011








