Das Trio Alpin hat im Jahr 2018 offiziell ihre Karriere beendet!
30 Jahre Trio Alpin
Seit drei Jahrzehnten stehen sie mittlerweile gemeinsam auf der Bühne – Josef Schweiberer, Walter Platzgummer und Markus Kröll, besser bekannt als das „Trio Alpin“. Die im In- und Ausland erfolgreichen Musiker zählen zu den Top-Profis für zeitgemäße Stimmungs- und Tanzmusik.
Neben typischem Zillertaler Stimmungssound, dem Trio-Alpin-Sound mit Geige, steirischer Harmonika und Jodlern, findet sich ebenfalls moderne, internationale Unterhaltungs- und Schlagermusik in ihrem Bühnenprogramm. Heuer feiert das Erfolgstrio sein 30-jähriges Jubiläum. Dazu stand das Trio im Restaurant/Pizzeria „Alte Brücke“ in Finkenberg Rede und Antwort.
Was erwartet eure Fans im Jubiläumsjahr?
Die Fans können sich auf abwechslungsreiche, musikalische Events freuen, und wir erwarten von unseren Fans, dass sie uns wie bisher bei diesen Auftritten zahlreich besuchen.
Gibt‘s ein neues Album zum Jubiläum?
Natürlich, wir arbeiten mit Volldampf am Album „30 Jahre Trio Alpin“. Im Frühjahr soll es aufgenommen werden. Dabei achten wir immer auf eine gesunde Mischung, damit Abwechslung reinkommt. Deshalb werden wieder zwei bis drei Eigenkompositionen dabei sein. Seppi hat dazu eine kreative Ader.
„Musik im ganz besonderen Flair“ steht auf eurer Homepage. Wodurch zeichnet sich dieses Flair aus?
Dass wir vielfältig sind. Wir spielen Lieder, die uns liegen und gefallen und nicht nur, weil sie grad‘ aktuell sind.
Mit einem „goldenen Mikrophon“, zwei „goldenen Schallplatten“, einer „goldenen CD“ und dem zweimaligen Sieg der volkstümlichen ORF-Hitparade habt ihr schon einige der größten Preise in dieser Branche errungen. Wohin geht euer Ziel?
Weiterhin gute Musik zu machen und Spaß dabei zu haben. Wenn dabei manches so gut ankommt, dass wir einen Preis bekommen oder bei einem Wettbewerb einen guten Platz belegen, umso besser. Aber am wichtigsten ist, die Freude an dem was wir machen, und dass wir hinter dem stehen, was wir machen.
Über 200 TV-Auftritte in den größten TV-Shows machten euch über die Grenzen hinaus bekannt. Sogar im legendären Musikantenstadl wart ihr vertreten. Was sagt ihr zu dessen Absetzung?
Es ist sehr schade, dass es eine Sendung, die jungen Gruppen eine Chance gab, medienmäßig Fuß zu fassen, nicht mehr gibt. Auch wir bekamen damals als junge Burschen bei Karl Moik diese Chance und sind bis heute froh darüber. Andy Borg hat seine Sache übrigens ebenso tollgemacht.

In eurer Karriere habt ihr bestimmt so manche Erlebnisse gehabt?
Ja, viele. Da fällt uns eine schöne und zugleich peinliche wie witzige Begebenheit ein. 1992 nahmen wir bei der Österreich-Ausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik in der Dolomitenhalle in Lienz teil. Wir lagen einen Punkt hinter den „Stoakoglern“ und belegten den 2. Platz, fünf durften am Grand Prix teilnehmen. Das war ein super Erfolg, umso mehr, da ja noch live gesungen wurde. Zum Schluss der Sendung stellten wir uns zur Verabschiedung auf. Karl Moik, der damals moderierte, ging die Reihe ab und gab jedem die Hand. Neben Markus stand Klaus Kofler von den „Kasermandln“. Als Markus die Hand hob, um ins Publikum zu winken, stieß er so unglücklich hinten an den Kopf von Klaus, dass sich dessen Toupet nach vorne schob. Obwohl Klaus das Toupet sofort wieder zurückschob, blieb dies nicht unbemerkt, da in dem Moment Karl Moik gerade bei uns angekommen und deshalb die Kamera auf uns gerichtet war. Sein Kommentar: „Oh Klaus, haben sie dir den Hut heruntergetan?“
Was hat euch besonders beeindruckt?
Da gibt‘s ebenfalls vieles. Zum Beispiel als wir kurz nach der Wende in Holzhausen/Berlin gespielt haben. Für uns war eine gute Musik- und Lichtanlage schon selbstverständlich. Die Leute dort waren aber über unsere Ausrüstung ganz überrascht, weil sie sowas gar nicht kannten, auch unsere Musik war für sie neu. Als es noch die TV-Sendung „Oh du mein Österreich“ mit Harry Prünster gab, wurde diese einmal vom Achensee aus gesendet. Wir hatten einen Auftritt und standen mit Größen wie Mireille Mathieu auf der Bühne. Sowas ist schon ein tolles, außergewöhnliches Erlebnis, beeindruckend waren außerdem Auftritte in Sendungen von Carolin Reiber und Dieter Thomas Heck.
Ihr spielt in ganz Österreich, Südtirol, Deutschland, Holland und hattet sogar schon zweimal Auftritte in Amerika. Wann kann man euch wieder mal im Zillertal hören?
Im Zillertal spielen wir immer wieder gerne und auch des öfteren. Am besten ist es, immer wieder mal auf unsere Homepage zu schauen, denn da geben wir alle aktuellen Termine bekannt.
Kontakt:
Trio Alpin
Markus Kröll
Rauchenwald 662
6290 Mayrhofen
0664 / 421 191 30
Walter Rupprechter
0676 / 74 50 37
Interview | Februar 2016







