Zillertaler Höhenstraße – ein Fahrerlebnis für die Seele:


Umgeben von prachtvollem Panorama, schlängelt sie sich auf einer Länge von 50 Kilometern und einer Höhe von bis zu 2020 Metern und zählt zu den schönsten Hochalpenstraßen in Österreich – die Zillertaler Höhenstraße.


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Die Bergstraße liegt in den Tuxer Voralpen, im südlichen Bereich des Zillertals, und besteht aus einer Scheitelstrecke sowie fünf Zufahrtswegen. Die ungefähr 20 Kilometer lange Hauptstrecke verläuft an der westlichen Hangseite des Taltroges, meist oberhalb der Baumgrenze. Da die Strecke vorwiegend einspurig ist, waren Ausweichstreifen unumgänglich, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. Auf der Denzel-Alpenstraßen-Skala liegt der Schwierigkeitsgrad in diesem Abschnitt zwischen 2 und 3.

Der gesamte Streckenabschnitt wurde als idyllisch anmutende Panoramastraße angelegt.

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Die Zufahrtswege führen von den Talgemeinden Ried i. Z., Kaltenbach, Aschau i. Z., Zellberg und Hippach zur Zillertaler Höhenstraße und sind durchschnittlich acht Kilometer lang. Die nördlichste Zufahrtsstraße zur Hauptstrecke startet auf einer Höhe von 573 Metern in Ried. Sie führt zur Mautstelle Nord, die auf 1400 Metern in der Nähe des Riedbachs liegt und das nördliche Ende der Scheitelstrecke bildet.
Zur Mautstelle Nord führt ebenfalls die Zufahrtsstraße von Kaltenbach aus. Der Ort liegt auf 558 Metern.

Eine Auffahrtsstraße von Hippach aus, führt von 604 Metern hinauf aufs südliche Scheitelstrecken-Ende in einer Höhe von 1730 Metern. Auf den Zufahrtswegen von Zellberg und Aschau kann gleichfalls die Zentralstrecke angefahren werden, jedoch keiner der Endpunkte. Die Zillertaler Höhenstraße kann mit PKW und Reisebus bis zu einer Länge von 10,5 Metern befahren werden.

Sportliche erklimmen die Hochalpenstraße sogar mit dem Mountainbike
. Ein Linienbus fährt Ramsau/Bahnhof bis Melchboden, wein zweiter von Aschau über Stumm, Kaltenbach, Ried bis zum Almgasthof Zirmstadl.

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Ursprung einer Top-Alpenstraße

Erbaut wurde die Zillertaler Höhenstraße Anfang der 60er-Jahre, allein zu nützlichem Zwecke. Durch eine Schotterstraße sollten Almen besser bewirtschaftet werden können sowie durch Wildbachverbauung Überschwemmungen vorgebeugt werden. Zudem galt es, bergtechnische Sicherheitsvorrichtungen zu errichten, um vor Murenabgängen und Lawinen geschützt zu sein. Doch der einzigartige Ausblick von der Straße aus auf die Zillertaler Bergwelt blieb nicht unbemerkt und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die einfache Straße auch für Gäste geöffnet wurde. Dies geschah noch Ende der 60er-Jahre und zwar durch die Weggemeinschaft Zillertaler Höhenstraße, der die fünf Mitgliedsgemeinden angehören.
Derzeitiger Obmann ist Erich Klocker.

1978 wurde als letzte die Anbindung von Zell über Zellberg hinauf gebaut. Da durchgehende Asphaltierung sowie Instandhaltung der Scheitel- und Zufahrtsstrecken natürlich Geld kosten, wurde nun eine Mauteinhebung notwendig. Diese gilt für die Scheitelstrecke, die Zufahrtsstraßen sind mautfrei.

 

Panoramablick von der Zillertaler Höhenstraße


Musikalisch die Höhenstraße entlang

Zur Belebung der Zillertaler Höhenstraße trugen ebenfalls typische Zillertaler Volksklänge bei. Schon 1973 eröffneten Herta und Friedl Fankhauser auf der Hirschbichlaste eine Jausenstation.

Just im selben Jahr, als das Zellberg-Duo zu musizieren begann und somit auch die Musik auf der Zillertaler Höhenstraße einzog. Mittlerweile ist der Alpengasthof Hirschbichlalm ein Treffpunkt für alle Musikfreunde, vor allem Fans der "Zillertaler Haderlumpen", ist doch Reinhard Fankhauser, der mit Gattin Bianca das Lokal betreibt, ein "waschechter Lump".
Jeden Sonntag gibt's auf der Hirschbichlalm Live-Musik mit bekannten Zillertaler Musikgruppen.

Musikalisch hoch her geht's ebenso im Almgasthaus Zellberg Stüberl, dem Heimathaus der Zellberg Buam. Gerhard Spitaler, Chef der Zellberg Buam, und sein Sohn Georg, der bei den "Fetzig'n aus dem Zillertal" aufspielt, betreiben das Stüberl gemeinsam und begeistern die Gäste mit Hausmusik zur Mittagszeit. Zudem sorgen verschiedene Almfeste für Kurzweil, während die nahe Hauskapelle zum Entschleunigen einlädt. 


Von urig bis cool – Lokalitäten an der Höhenstraße

Viele weitere Hütten und Gasthäuser laden an der Zillertaler Höhenstraße und deren Umgebung zum Verweilen ein. Hautnahen Kontakt mit der Tier- und Pflanzenwelt sowie g'schmackige Almspezialitäten gibt's auf der Jausenstation Grünalm von Gerti und Peter Hundsbichler.

Rund um die Kaltenbacher Skihütte bei Alexandra und Stefan Schweiberer enthüllt das Murmelland Zillertal Naturerlebnisse pur – mit Spiel- und Erlebniseinrichtungen sowie zahlreichen Tieren. Lifestyle und Kunst am Berg sowie einen Hauch von Luxus wiederum gibt's im "Juwel der Alpen", der Kristallhütte bei Familie Eder. Wer bei Familie Lechner in der Jausenstation Melchboden, am höchsten Punkt der Höhenstraße, einkehrt, kann nach der Rast regelrecht "in die Luft gehen", befindet sich doch dort der offizielle Startplatz für Para- und Hängegleiter.
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"Dem Himmel ein Stück näher" kommen Gäste im Berggasthof Platzlalm bei Eva und Martin Wimpissinger. Ein neuer Kinderspielplatz macht das Almgasthaus Zirmstadl von Familie Wegscheider besonders für Familien zum beliebten Ausflugsziel. Auch hochalpin kann ein guter Tropfen genossen werden, vor allem in der Wedelhütte bei Manfred Kleiner im höchstgelegenen Weingewölbe. 


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Kathleen Dammann betreibt die DAV-Schutzhütte Rastkogelhütte, eine Alpenvereinshütte des Deutschen Alpenvereins.


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Mautpreise 2017:

einspurige Fahrzeuge € 5.-

PKW bis 6 Personen und
mehrspurige KFZ € 8.-

PKW und Kleinbusse € 17.-

Omnibusse mit mehr als 12 Plätzen € 22.-  (Die Zillertaler Höhenstraße ist mit Reisebussen bis zu einer Länge von 10,5 m befahrbar!)

Monatskarte € 25.-
Saisonkarte € 80.-



Quellen:

http://www.zillertaler-hoehenstrasse.com/
https://de.wikipedia.org/

 

 

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